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Bericht vom Gruppensprecherseminar 2009
von Gerda Herhold, Mitglied des Gesamtvorstandes
Das diesjährige Seminar der Sprecher/innen und Funktionsträger unserer Gruppen fand am Wochenende vom 7./ 9. August im Haus der Katholischen Akademie in Schwerte statt. Rund 30 Teilmehmer aus NRW trafen sich mit Mitgliedern des Gesamtvorstandes zu Information und Diskussion über aktuelle Themen der Gruppenarbeit.
Die Begrüßung am Freitagabend übernahm Schatzmeister Ferdinand Brandenberg, stellvertretend für den Vorsitzenden Rainer Klute, der aus dienstlichen Gründen erst am Samstagmorgen anreisen konnte. Zunächst wurde der geplante Seminarablauf besprochen, kurze Erläuterungen zu den vorgesehenen Arbeitsthemen gegeben und Vorschläge der Teilnehmer abgestimmt.
Nach dem Abendessen war auf der Terrasse und im gemütlichen Schwerter Keller Gelegenheit zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zum Auffrischen bestehender Kontakte und auch zum Kennenlernen einiger Neulinge in der Runde.
Am Samstagmorgen begann die eigentliche Seminararbeit, wobei zwischen den Referaten Lockerungsübungen für die Teilnehmer eingestreut wurden. Peter Will, Webmaster des Landesverbandes, stellte das neue CMS-System vor, das künftig die einheitliche Grundlage für die Webpräsentationen der DVMB bilden soll.
Dieses Konzept ist von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus den Webmastern von BV und LV erarbeitet worden. Es soll insbesondere auch den Gruppen eine vereinfachte Möglichkeit an die Hand geben, sich und ihre Angebote künftig selbstständig im Internet zu veröffentlichen. Der Landesvorstand erhofft sich damit auch von den Gruppen eine verstärkte Internetpräsenz. Das erweist sich zunehmend als wichtige Informationsquelle.
Anschließend referierte Ferdinand Brandenberg über die Ehrenamtspauschale (§3 Nr.26a EStG und §14 Abs.1 SGB IX) und die Möglichkeit zu ihrer Anwendung in Landesverband und Gruppen.
Gerda Herhold und Maria Extra, Mitglieder des befassten Arbeitskreises, stellten dann die nahezu fertige NRW-Imagebroschüre sowie einen ersten Entwurf eines darauf aufbauenden Flyers vor. Die Broschüre und ebenso der Flyer sollen zur verstärkten Öffentlichkeitsarbeit durch Vorstand und Gruppen genutzt werden. Dabei wird der Flyer so aufgebaut, dass die Gruppen dort Platz für die Darstellung ihrer örtlichen Angebote haben. Beide Publikationen sollen in großer Stückzahl zur Jubiläumsfeier des Landesverbandes vorliegen.
Nachmittags ging es mit einem Workshop weiter. Die für die Öffentlichkeitsarbeit verfügbaren Arbeits- und Hilfsmittel des Landesverbandes wurden anhand eines Power-Point-Vortrages vorgestellt. Diese Mittel, Werbe-Stellwände und Banner, Regale etc., können den Gruppen auf Anforderung für Ausstellungen und Präsentationen zur Verfügung gestellt werden. Die Handhabung dieser Hilfsmittel wurde erklärt.
Der restliche Teil des Tages diente der Entspannung und dem geselligen Teil. Auftakt bildete die Besichtigung einer unter Denkmalschutz stehenden, 150 Jahre alten Kornbrennerei im landschaftlich schönen Ruhrtal. Eine Führung mit Informationen zu interessanten und schon historischen Details fand aufmerksame Zuhörer.
Das anschließende Kaffeetrinken in der idyllischen Klöppelstube war für alle Teilnehmer ein angenehmer Abschluss des Kurzausfluges. Nach der Rückkehr in die Akademie klang der Abend gemütlich beim Grillen aus.
Ein Hauptthema des Sonntagmorgens war das nun von den Krankenkassen geforderte elektronische Abrechnungsverfahren der Rehabilitationssport-Stunden. Das online-gestützte Verfahren im Verbund mit einem Rechenzentrum wurde von Gerd Wietlake demonstriert und praxisnah erläutert.
Es wurde deutlich, dass dieses Verfahren nach dem Einstieg und der Erfassung relevanter Daten anschließend relativ einfach und schnell zu handhaben ist. Es erfordert aber eben auch Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC. Leider ist zu erwarten, dass einige Krankenkassen in absehbarer Zeit die elektronische Abrechnung vorzuschreiben suchen.
Das zweite Thema des Vormittags behandelte die beabsichtigte Mitgliederbefragung. Diese war ja schon auf der NRW-Delegiertenversammlung angekündigt worden. Sie soll die aktuelle Interessenlage der Mitglieder und ihre Einschätzung zu künftigen Arbeitsschwerpunkten ermitteln helfen. Der Vorstand stellte dazu einen erarbeiteten Fragebogen zur Diskussion, der Anfang des nächsten Jahres über den Einhefter im MBJ an die Mitglieder herangetragen werden soll. Wir hoffen auf einen großen Rücklauf, damit das Ergebnis repräsentativ ist.
Damit fand ein informatives und diskussionsreiches Seminar seinen Abschluss, bei dem auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz kam. Es zeigte sich wieder einmal, dass dies zusammen mit dem Informationsund Gedankenaustausch für alle sich in den Gruppen engagierenden Mitglieder wichtig und wertvoll ist.





