Über die regionalen Arbeitstreffen der DVMB-Gruppen in 2010

von Gerda Herhold, DVMB-LV, Region Ruhrgebiet

Arbeitstreffen der Region Ruhrgebiet, Bild 1

Am 20. März fanden in den verschiedenen Regionen des Landesverbandes wieder die jährlichen Arbeitstreffen der Gruppensprecherinnen und Vertreter der DVMB-Gruppen statt. Diese Treffen dienen dem Informationsaustausch und der Diskussion aktueller Arbeitsthemen unter den Gruppen aus der Region. Sie tragen auch dazu bei, die nachbarschaftlichen Beziehungen unter den Gruppen weiter zu stärken.

Unter dem Thema "Was beschäftigt uns zur Zeit besonders" wurde lebhaft über die beunruhigende Feststellung diskutiert, dass junge Bechterewler inzwischen leider nur selten den Weg in unsere Selbsthilfegruppen finden. Ein nicht neues, sondern andauerndes Problem, das in vielen Gruppen zu einer wachsenden Überalterung führt.

Woran liegt das? Ist unser Angebot nicht mehr zeitgemäß oder nicht mehr ausreichend? Welche Möglichkeiten und Angebote gibt es, die jungen Mitpatienten/ lnnen für unsere Gruppen zu gewinnen? Ein allgemeines Rezept für die Angebotsseite ließ sich nicht finden . Zu unterschiedlich sind die Randbedingungen, unter denen unserer Gruppen arbeiten und den nicht termingebundenen Angeboten von Fitnessstudios u.a. können unsere Gruppen nur verstärkt die Qualität ihres spezifischen Angebots entgegensetzen.

Arbeitstreffen der Region Ruhrgebiet, Bild 2

Einig war man sich, dass eine Verstärkung unserer Öffentlichkeitsarbeit auch vor diesem Hintergrund wachsende Bedeutung hat. Dabei wird insbesondere eine attraktive Präsenz im Internet als wichtiger Faktor angesehen.

Dieses Medium spricht ja insbesondere junge Betroffene an. Solchen Überlegungen tragen auch einige Arbeitsschwerpunkte des Landesvorstandes verstärkt Rechnung. Das wurde von den Teilnehmern recht positiv bewertet. Zu den auf der Delegiertenversammlung des Landesverbandes im April anstehenden Wahlen der Vorstandschaft wurde über die derzeitige Kandidatenliste informiert und um zusätzliche Kandidaturen geworben.

Ohne ehrenamtliches Engagement kann insbesondere eine Selbsthilfevereinigung auf Dauer nicht lebensfähig und erfolgreich sein.